Zehn Jahre bei die werke: Für das Paar Julia Kindlinger und Yves Mariani ein besonderer Meilenstein.
Sie durften als Jubiläumsgeschenk wählen zwischen Ferien und Geld. «Ich habe mich spontan für die Ferien entschieden», sagt Julia mit einem Lächeln. Yves hingegen wollte lieber aufteilen: etwas Geld und etwas Zeit. Doch am Ende planten sie gemeinsam Grosses: Ein sechswöchiger Roadtrip mit der Familie im Wohnmobil. «Das ist eine einmalige Gelegenheit für uns als Familie, sechs Wochen Ferien ausserhalb der Schulferien zu verbringen», sagen die beiden. Es ist die letzte Chance vor der Einschulung der Kinder. Die geplante Reiseroute ist vielseitig: Von der deutschen Ostsee über Hamburg an die Nordsee, durch die Lüneburger Heide und ins Harzgebirge bis hin zum finalen Strandurlaub in Italien.
Julia: GIS-Profi mit Überblick
Seit 2015 arbeitet Julia bei uns als GIS/NIS-Operateurin. Ihr geografisches Fachwissen hat sie in Wien per Studium erworben. In Appenzell sammelte sie Erfahrungen mit dem Zeichnen von Ortsplänen. Zunächst war sie bei die werke im Vollpensum tätig, doch mit der Geburt der Tochter im 2020 und dem Sohn im 2021 änderte sie ihr Arbeitspensum auf 30 Prozent. Seit 2023 arbeitet sie 40 Prozent. «Ich bin sehr dankbar, dass ich mein Pensum reduzieren konnte, als ich Mutter wurde», erzählt sie. Mittlerweile betreuen Julia und ihre zwei Teamkollegen neben den geografischen Daten des Leitungsnetzes auch übergeordnete Projekte und sind eine wichtige Schnittstelle für fast alle Unternehmensbereiche. Auch die Pflege des internen Onlineangebots WebGIS gehört zu ihrem Aufgabenbereich.
Yves: Vom Monteur zum Fachbereichsleiter
Yves startete 2015 bei uns als Rohrnetzmonteur. 2021 absolvierte er die Brunnenmeisterschule. Danach folgte eine ausführliche Einarbeitung durch Rolf Lüssi, dessen Nachfolge Yves als Fachbereichsleiter Gas- und Wassernetze im Sommer 2023 übernahm. «Dafür arbeitete ich abwechselnd auf der Baustelle und im Büro.» Seine Karriere bestätigt: «Ich zeigte Einsatz und erhielt die Chance von meiner Arbeitgeberin. Die Karriereschritte sind für mich gut aufgegangen.» Besonders hebt er die Unterstützung durch die Kolleginnen und Kollegen hervor: «Die Einarbeitung war super, die Übergabe ideal.» Seit 2021 arbeitet Yves im 90%-Pensum und hat alle zwei Wochen einen Papitag. «Mein Papitag ist manchmal anstrengender als die Arbeit im Büro», lacht er.
Kaum Berührungspunkte und doch ein Paar
Kennengelernt haben sich Yves und Julia bei der Arbeit. Doch es war keine Liebe auf den ersten Blick. «Das zwischen uns ist langsam entstanden», erzählen beide. Beruflich hatten sie nur wenig Berührungspunkte. Erst nach drei Jahren wurden sie ein Paar. «Wir begegnen uns bei der Arbeit nur selten», stimmen sie überein. Dennoch: Gespräche über den Job am Familientisch gibt es hin und wieder. «Wir wissen schnell, wovon der andere spricht. Aber wir trennen Arbeit und Beziehung klar. Bei der Arbeit sind wir in erster Linie Kollegin und Kollege.»
Mehr Familienzeit dank Teilzeitjobs
Yves und Julia sind beeindruckt vom Entgegenkommen ihrer Arbeitgeberin. «Sehr cool, dass die werke auch bei Führungspersonen sehr grosszügig sind mit langen Ferien», betont Yves. «Akzeptanz dafür erfahre ich von Kolleginnen und Kollegen bis in die Geschäftsleitung.» Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bleibt trotz idealen beruflichen Umständen eine Herausforderung. Aber es ist eine, die sie als Paar gemeinsam meistern. «Sehr positiv ist, dass wir durch unsere Teilzeitjobs viel Zeit für die Familie haben», freut sich Julia. Homeoffice und gute Absprachen helfen, wenn mal ein Familienmitglied krank ist. Julia ergänzt: «Yves und ich haben gegenseitig Verständnis, sowohl für unsere Elternrolle als auch für unsere Jobs.» Neben Beruf und Familie bleibt dem Paar auch Zeit für gemeinsame Interessen: Sport und Städtetrips. Und aktuell: sechs Wochen Abenteuer auf Rädern – als Familie, als Team, als Paar.
